Eine Oase im Bush sind die Twin Falls und der Eliot Creek mit seinen Wasserfällen im nördlichen Teil des Heathlands Reserve. Faßt jeden Reisenden zieht dieser Ort nach einem Tag auf der staubigen Bypass-Road oder nach den vielen Flußdurchquerungen auf dem alten Overland-Track an. Gegen abend wird es also lebhaft auf dem Bushcampingplatz und die Reisenden tummeln sich am Twin Falls und den Pools des Canal Creek.
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Der Tag beginnt mit einem Konzert von Blue Wing Kookaburras, welche ihr Territoriumanspruch direkt über uns im Baum verkünden. Unser Morgenspaziergang folgt der OTL. So früh am Morgen ist noch kaum Verkehr, die Luft ist kühl und die tief stehende Sonne sorgt für eine tolle Beleuchtung der Landschaft. Gleich am anderen Ufer des Archer Rivers gibt es direkt neben der Straße die Müllkippe des Roadhouse zu bewundern. Die Peninsula Developmental Road ist ab hier besonders breit ausgebaut und hat auch kaum Kurven. Grund ist die Airbase nahe Weipa, für deren Bau der Landebahn in den 90ern das Baumaterial von hier heran geschafft und die Straße für die Trucks entsprechend ausgebaut werden mußte.
Wir passieren die Stelle der ehemaligen Mein Telegraph Station un die Abzweigung zur Iron Range. Wenig zweigen wir von der Peninsula Developmental Road, die in einer Linkskurve nach Weipa führt, ab und befinden uns nun auf der schmaleren Telegraph Road.
Der Wenlock River wird auf der Brücke überquert und wir halten an der Moreton Telegraph Station. Es ist Zeit für Smoko. Erst die Toilette, dann der Tee oder Kaffee denken alle und so gibt es schnell eine lange Schlange vor der Toilette. Moreton hat neue Pächter und so gibt es hier eisgekühlte Getränke zu kaufen.
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Der Morgenspaziergang führt uns zurück Richtung OTL. Die Durchfahrt von Scrubby Creek steht wieder an und ist ein willkommener Fotostop, da man über einen Pfad trockenen Fußes auf die andere Seite kommt. Ziel der Durchfahrt ist es möglichst viele Wellen zumachen um jemanden nasse Füße zu bescheren. Aber wir durchschauen das Spiel rechtzeitig.
Über die Northern Bypass Road erreichen wir schnell die Fähre über den Jardine River. Wir inspizieren das Angebot der Tankstelle und wenig später überqueren wir den strömenden Fluß.
Sicher auf der anderen Seite angekommen machen wir eine kleine Detour über schmale Feldwege. An der Telstra-Hut (auch Jardine River Hut genannt) unweit des Ufers des Jardine Rivers ist es wieder Zeit für Smoko. Der Wasserkessel wird gefüllt und wenig später hat jeder seinen Tee zubereitet mit original Jardinewasser in der Hand. Ich gehe wieder auf Wanderschaft in den umgebenden Bush. Unweit des Ufers gibt es einige Schlangenspuren im Sand. Der Fluß strömt schnell und sieht auch recht tief aus. Etwas oberhalb soll die alte Furt sein, die ausgebaggert wurde um die Reisenden zum Benutzen der Fähre zu zwingen.
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Das örtliche Bushturkey erkennt mich auch wieder und zeigt mir ganz deutlich was es von mir hält. Es ist mir unerklärlich, wie so ein kleiner Vogel einen so großen Scheißhaufen direkt vor den Eingang meines Zeltes machen kann!
Nach dem Abendessen gibt es bei mehreren das Verlangen nach einen Abendspaziergang. Leider ist es schon recht dunkel, aber es kommt jemand auf die Idee ein paar Runden um eine Gebüschgruppe zügig zu gehen.
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