Silke in Australien
 

Kings Canyon im Watarrka National Park

Info: Watarrka National Park

Highlights: Kings Canyon

Zufahrt: rund 450 Kilometer südwestlich von Alice Springs, erreichbar auf geteerter Straße

Geöffnet: Ganzjährig

Kosten: Tagesbesuch frei

Übernachtung: Kings Canyon Resort oder Kings Creek Station

» Nationalpark Info

Kings Canyon
Kings Canyon

Der Kings Canyon ist die größte Schlucht in Australien. Tief in die George Gill Ranges einschneidend ist sie gigantisch und überraschend zu gleich. Wer vermutet schon eine 200 Meter tiefe Steilwand mitten im Outback?

Die Luritja Road mit Blick auf die George Gill RangeSandsteinkuppel der Lost City südlich des CanyonsBlick in den Kings Canyon hinein
Die Luritja Road mit Blick auf die George Gill RangeSandsteinkuppel der Lost City südlich des CanyonsBlick in den Kings Canyon hinein
Kings Canyon von obenOberhalb der SteilwandBlick vom Ende des TalsGarten von Eden
Kings Canyon von obenOberhalb der SteilwandBlick vom Ende des TalsGarten von Eden
Hoch obenGarten von EdenEin kühles Bad im Garten von Eden gefällig?
Hoch obenGarten von EdenEin kühles Bad im Garten von Eden gefällig?

Mereenie Loop Road

Die kürzeste Verbindung von Alice Springs zum Kings Canyon führt über Hermannsburg und die nicht geteerte Mereenie Loop Road. Für die Benutzung dieser durch Aborigninal Gebiet führenden Straße wird eine Erlaubnis benötigt.

Mereenie Loop RoadEntlang des WegesFeuerholz sammeln
Mereenie Loop RoadEntlang des WegesFeuerholz sammeln

Tagebuch: Montag, 20. Juli 1998

Ein paar entscheiden sich an der Kings Creek Station zu einem Hubschrauberflug über die nahegelegene Schlucht, bevor wir den Watarrka National Park erreichten. Wir haben die Wahl alle Lookouts zu sehen oder einige wenige. Nach einer kurzen Diskussion kam der Entschluß alle möglichen Lookouts entlang des Kings Canyon Walks zu besichtigen. Wir mußten uns also beeilen, aber da niemand den Wunsch hatte im eiskalten Wasser im Garten von Eden zu schwimmen, schaffen wir es.
Wie sagte Frank immer: "Nur Touristen gehen Schwimmen."

Wir fahren die Mereenie Loop Road entlang. Zwischendurch stoppen wir um etwas Feuerholz zu sammeln. Unser Lager war für diese Nacht in einer Aboriginal Community geplant. Wir waren einen Tag zu früh und so war jeder arbeiten oder krank, zumindest die Hunde statteten uns einen Besuch ab. Und die warme Dusche war mehr als willkommen. Unser Nachtlager wurde etwas durcheinander gewirbelt, als ein Dingo sich blicken ließ und einmal quer über den Platz lief, genau dort lang, wo wir schlafen wollten. Jennifer hatte zwar keine Angst vor Kanadischen Braunbären, aber nun wollte sie unbedingt in der Mitte schlafen.

Der Himmel war sternenklar und so hatten wir endlich Gelegenheit weit weg von künstlichen Lichtquellen das Südkreuz, das Sternbild des Skorpions und das aus den schwarzen Flecken gebildete Emu zu erspähen.

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geändert am: 06.07.2008
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